Wenn Konflikte die Zusammenarbeit lähmen

Konfliktmanagement sprich Unterstützung durch Konfliktsteuerung eines spezialisierten Außenstehenden sowie Mediation, das gezielte Herbeiführen einer Lösung mit Ergebnis, sind Möglichkeiten intensivierten Konflikten entgegenzusteuern und sie schlussendlich langfristig zu vermeiden.

Am Beispiel einer Mediation aus dem letzten Jahr kann der Ablauf einer solchen Maßnahme gut nachvollzogen werden.

So besuchte Trainer und Mediator bei BEITRAINING®, Detlef Mennerich, im Sommer 2015 ein Unternehmen, in welchem ein solcher verschärfter Konflikt omnipräsent geworden war. Es hatten sich Grüppchen gebildet und anstatt miteinander zu reden wurde nur noch übereinander geredet.

Mit dem Ziel eine allseits zufriedenstellende Lösung zu finden, bekamen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zunächst die Gelegenheit ihre Sichtweisen zu äußern. Hierbei kamen Gründe und verschiedene Interpretationen ans Licht und auch Missverständnisse und deren Einfluss auf Beziehungen konnten auf diese Weise geklärt werden. Das Kernproblem des Teams, welches zur Hälfe aus älteren, erfahrenen und zur Hälfte aus jüngeren, neuen Mitarbeitenden besteht, lag in einem Generationsproblem begründet. Vorurteile und zwischenmenschliche Anfeindungen wurden eine Belastung und ein Stressfaktor für die Teammitglieder.

Um die Weichen für eine langfristige Lösung zu stellen, erarbeitete das Team gemeinsam 5 Regeln für eine wertschätzende und effiziente Zusammenarbeit. Die Regeln hängen mittlerweile im Büro an der Wand und erfüllen ihren Zweck erstklassig.

Im Rahmen des Teambuildingprozesses wurde ebenfalls von den Teammitgliedern erwartet, sich zu entscheiden miteinander zu reden, zu kooperieren und konstruktiv zu arbeiten oder eben nicht. Denn ein klares „Ich will im Team sein“ ist die Grundlage für persönliches Engagement eines Jeden bei der Suche nach einer kollektiv zufriedenstellenden Lösung.

Die Lösung dieses Teamkonfliktes hat sich auch beim Besuch von Detlef Mennerich 2 Monate nach der Mediation als sehr erfolgreich bewiesen.

Im Allgemeinen ist ein unabhängiger Moderator und Mediator oftmals eher in der Lage, Spannungen zu entzerren, wenn häufige Konfliktfaktoren wie der Mangel an realer Kommunikation, Ungerechtigkeitsgefühle oder Mobbing Konflikte anfeuern, als Interne.

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